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Grundversorgung Westbevern

Arztpraxis in Westbevern bleibt erhalten!

Reinhold Hobeling Ein Lichtblick für die künftige Grundversorgung der Westbeverner Bürger!
Danke!
Doch kann dies nur ein Anfang sein. Der Vorstand des Westbeverner Krink in den Jahren 1996-2012 hat Rat und Verwaltung in Telgte regelmäßig und intensiv auf bald anstehende, generationsübliche Wechsel oder gar Schließungen einiger Westbeverner Betriebe hingewiesen. Man hat diesem Thema nie genügend Aufmerksamkeit geben wollen. Auch das Meschede-Gutachten aus 1997/1998 hat sich auf Anweisung von Rat und Verwaltung nur sporadisch mit der Westbeverner Situation befasst. Es wurden lediglich etwa 150 Bürger über 18 Jahre befragt. Das entsprach nur 3 % der Wahlberechtigten. - in Telgte wurden 20 % berücksichtigt. Ergebnis: Westbevern hat auf lange Sicht eine ausreichende Grundversorgung. Das hat den Ratsparteien ausgereicht, um dieses Thema, schnell in die Schublade zu versenken.
Die 2002 von der jetzigen Krinkvorsitzenden erfolgreich mitgestalteten Krinkstudie wurde von den kommunalen Kreisen nicht ernst genommen. Ein herber Schlag, weil diese Aktion auch mit der Verwaltung abgesprochen war, weil ein mit ihr angestrebtes gemeinsames Stadtmarketing unter Beteiligung des Krink und der Telgte Hanse gar keine Zustimmung gefunden hatte..
Als ein kleiner Lichtblick erschien eine von Bürgermeister Dr. Meendermann und der CDU angestrebte Ausweisung eines kleinen gemischten Gewerbegebietes (Bild unten) für eine zukunftsorientierte Grundsicherung in ganz Westbevern. Der heute noch gültige Ratsbeschluss hätte nur dann funktionieren können, wenn auch die städtische Wirtschaftsförderung nicht nur die Füllung neu ausgewiesener Telgter Gewerbegebiete in den Vordergrund gerückt hätte. Für die Westbeverner war das schon mit einer Degradierung zu vergleichen, wenn nicht gar diskriminierend. Was nützen neue, schnell vergriffene Baugebiete in der Bevergemeinde, wenn die wirtschaftliche Erneuerung keine Beachtung findet.
Wenn nun die ärztliche Versorgung grundlegend gesichert ist, so müssten Rat und Verwaltung nun umgehend versäumtes nachholen. Es gibt im Münsterland positive Beispiele genug, wo die Grundsicherung von Kleingemeinden oder Ortsteilen vergleichbarer Größe besser aufgestellt ist, weil die Lokalpolitik nicht Jahrzehnte lang vernachlässigt hat. In Telgte galt schon immer: Vor den Wahlen läuft nichts. Denn: Dieses wichtige Thema jetzt aufzugreifen könnte ja Stimmen kosten! Darin scheinen sich alle Ratsparteien auch in 2020 einig zu sein.
Reinhold Hobeling

Dieser Plöan wurde 2006 vorgestellt
Dieser Plöan wurde 2006 vorgestellt Blau: Gemischtes Baugebiet - Rot: Beschlossene Baugebiete (teils schon bebaut) Grün Ausgliieichsflächen niicht bebaubar.

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