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25 Jahre Vadruper Weihnachtsmarkt

Herzlichen Dank!

Ein Dankeschön gilt allen Westbeverner Vereinen, den Schaustellern und unzähligen Helfern, die gemeinsam mit dem Westbeverner Krink 25 Jahre den Vadruper Weihnachtsmarkt mitgestaltet haben. Der etwas ausführlichere Rückblick auf den 4. Dezember 1994, dem Tag des 1. Vadruper Weihnachtsmarktes möge Ihnen die Entstehungsgeschichte etwas näherbringen.

Bei der Winterwanderung des Westbeverner Krink im Januar 1994 waren unter den 120 Mitwanderern auch einige Vereinsvorsitzende. Eine gute Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. So wurde an den Krinkvorstand der Wunsch gerichtet, in Westbevern-Vadrup eine ähnliche Veranstaltung anzustreben, wie die schon seit 1990 im Verbund mit der Frühjarskirmes bestehende Ausstellung „Planten & Bloemen“. Zeitlich gesehen kamen für diese Idee aber nur die Herbst- oder Wintermonate in Frage.
Ein Weihnachtsmarkt, so wie es ihn schon in vielen Orten gab, sollte es nicht werden, so der Krinkvorsitzende Bernd Hugenroth und Vorstandsmitglied Reinhold Hobeling.
Zunächst wurde im Vorstand darüber diskutiert und Hobeling mit der Erarbeitung eines zukunfts- und tragfähigen Konzeptes beauftragt. Nach erfolgreichen Gesprächen mit einigen Vorständen größerer Vereine präsentierte er im Frühsommer einen Plan, der aber zunächst auf viel Skepsis stieß. Es sollte ein Weihnachtsmarkt sein, der sich klar von anderen abgrenzt, z. B. durch ein kinderfreundliches Programm, von dem sich Familien angesprochen fühlen sollten.
Überrascht zeigten sich die Vereine zunächst über den Plan, nicht allein mit einem weihnachtlich geprägten Markt auf dem Küchenkotten zu starten, sondern eine Verbindung mit Ständen entlang der Gaststätte „Pieser`s Gasthaus“ zur alten Reithalle zu schaffen. Hier sollten dann ein weihnachtlicher Trödelmarkt und ein großer Kinderflohmarkt untergebracht werden. Damit wäre eine bessere Finanzierungsmöglichkeit gegeben, denn zumindest im ersten Jahr müssten alle Hütten angemietet werden. Ein überhöhtes Standgeld sei aber nicht ratsam.

Mit großer Entschlossenheit und positiver Resonanz der Vereinsvorstände konnte nun die Arbeit beginnen. Man entschied sich für den Namen "Vadruper Weihnachtsmarkt".
Dank der Unterstützung der Stadt Telgte, der Telgter Hanse und des Gewerbevereins Ostbevern konnten auch genügend Weihnachtshütten zur Verfügung gestellt werden. Die Gastronomen erlaubten einen eigenen Ausschank im Außenbereich und leisteten (auch heute noch) finanzielle Unterstützung. Der RV Gustav Rau stellte die Reithalle, Hans Riesenbeck den Vorplatz vom Küchenkotten und Berni Bitter weitere angrenzende Flächen bereit.
"Wenn das mal gutgeht", war von einigen Westbeverner Bürgern zuhören. Aber schon vier Wochen vor dem 1. Vadruper Weihnachtsmarkt am 1. Adventssonntag (in den Folgejahren fester Termin am 2. Adventssonntag) waren alle Stände sowohl auf dem Außengelände, wie auch in der Reithalle vergeben.
Bis heute wirken der MGV Eintracht Vadrup, der Vadruper Fanfarenzug, der Musikzug Dorf und der Schützenverein Vadrup mit. Der Nikolaus fährt jedes Jahr mit einer beleuchteten Kutsche vor und beschenkt die anwesenden Kinder mit Süßigkeiten.

Auch der Wunsch für ein Benefizkonzert, der von den Vorsitzenden der örtlichen Männergesangvereine Kurt Nosthoff und Franz-Josef Prinz geäußert wurde, konnte verwirklicht werden. Niemand hätte damals gedacht, dass zum Jahresende 1994 beide Veranstaltungen erstmalig stattfinden würden.
Bei über so viele Jahre anhaltendes Engagement der Westbeverner Dorf- und Vereinsgemeinschaft muss man nicht um die Zukunft des Vadruper Weihnachtsmarktes und des Benefizkonzertes „Weihnachten für alle“ bangen.

Bilder von 1994 und 1995